Und da war da noch… 2009-12-05
- Dezember 5th, 2009
- By Carsten Müller
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Posts Tagged ‘Gesellschaft’
Da lässt sich diese Frau, nennen wir sie Ulla Schmidt, doch glatt auf Kosten der Steuerzahler ihren Dienstwagen mitsamt Chauffeur in den Urlaub nachreisen und hat dann auch noch die Frechheit zu sagen “Na und? Der Bundesrechnungshof kann gern meine Fahrtenbücher überprüfen”. Hallo jemand zu Hause? Das ist meine Kohle die sie da verballern und net ihre! Als Steuerzahler darf man doch wohl noch erwarten das wenigstens die gewählten Volksvertreter (bitte mal Nachschlagen was das Wort eigentlich bedeutet liebe Politiker) mit dem Geld anderer Leute sorgsamer umgehen als die Banken und Finanzinstitute dieser Welt! Dummerweise hat der doofe Steuerzahler (also ich, du, sie da hinten, nein der andere) ja auch kein Mittel in der Hand um gegen solcherlei moralisches Fehlverhalten vorzugehen. Denn es ist leider, wie es zumindest derzeit ausschaut, nur ein moralisches Fehlverhalten wenn es Politikern rechtlich gestattet ist genau das zu tun. Blöd nur für Frau Schmidt, und natürlich den deutschen Steuerzahler, das der Dienstwagen geklaut wurde. Jetzt dürfen wir also neben den Transferkosten hin zum Urlaubsort auch noch die Kosten für einen Mietwagen und das Flugticket für den Chauffeur bezahlen.
Sie haben es getan! Ohne Gesetzliche Grundlage haben heute freiwillig die Firmen Telekom, Vodafone, Alice/HanseNet, Kabel Deutschland und Telefónica O2 den Vertrag zu den Internetsperren mit dem Familienministerium unterschrieben. Damit hat die Deutsche Regierung einen wichtigen Meilenstein für die Zensur gelegt. Durch diese Maßnahme öffnet sich der Weg zu einer breiten Zensurinfrastruktur wodurch auch Begehrlichkeiten anderer Art geweckt werden. So brauch sich natürlich auch niemand wundern wenn die ersten politischen Blogs oder irgendwelche Ziele aus dem Kommerziellen Umfeld (zbsp. P2P-Seiten) auf den Sperrlisten auftauchen.
Das die geplanten Sperren für jeden DAU zu umgehen sind wurde ja an anderen Stellen schon zur Genüge ausgewertet. Das das ganze System also total Sinn- und Wirkungslos ist unterstreichen darüber hinaus auch Mißbrauchsopfer! Und das es nebenbei noch gegen unser Grundgesetz (Artikel 5) verstößt und sogar das Justizministerium dagegen ist stört Zensursula genauso wenig wie die Zensurprovider selbst.
Die Büchse der Pandora ist nun geöffnet! Wir wandern hier schnurstracks auf ein System zu welches heute noch in bezug auf China und die ehemalige DDR verurteilt wird! Deshalb wird es wieder zeit für Montagsdemos und die Rufe "Wir sind das Volk"…
Der CCC ruft zum Protest am 17.04.2009 gegen die sinnlosen Internetsperren der Familienministerin Ursula von der Leyen auf.
Ort: Presse und Besucherzentrum der Bundesregierung in Berlin-Mitte
Zeit: 09:00 Uhr
Mehr Details in der Pressemeldung des Chaos Computer Clubs. Wer also am 17.04. in Berlin ist und Zeit hat möge sich doch bitte dort einfinden um seinen Protest auszudrücken.
Über G33ky^2 bin ich eben auf einen Leserbrief gestoßen dem ich ein uneingeschränkten Lesebefehl aussprechen muss! Dort schreibt ein heute 30 Jähriger über seinen eigenen "verhinderten Amoklauf" und die Gründe wie es dazu kam. Wenn man sich das ganze durchliest und mal ein wenig drüber nachdenkt, vorallem die lieben Politiker, sieht man dann endlich mal die eigentlichen Gründe wie es zu einem Amoklauf kommen kann. Für mich war schon immer klar, der Fehler liegt nicht in irgendwelchen Killerspielen sondern in der Gesellschaft im Allgemeinen und in der Überforderung der Lehrer im Besonderen! Und wenn dann noch jemand Zugang zu Waffen hat…
Ein 60 jähriger Rentner hat im Landgericht Landshut nach einem Erbschaftsstreit seine Schwägerin erschossen und eine weitere Schwägerin sowie den Rechtsanwalt angeschossen. Die Medien überschlagen sich wieder mit "Amoklauf"-Nachrichten und Liveübertragungen, die ersten Politiker melden sich reflexartig zu Wort und fordern Sicherheitsschleusen im Gericht, ob der Mann Killerspieler war wurde bisher nicht Thematisiert. Bei dem Täter handelt es sich aber allerdings um einen Sportschützen der seit 35 Jahren eine Waffenbesitzkarte und dementsprechend auch Waffen sein eigen nennt. Wie auch schon beim Amoklauf von Winnenden und beim Amoklauf von Erfurt hatte der Täter also Zugang zu Waffen und war in deren Benutzung trainiert…
In Österreich ist eine Frau der Nigeria Connection auf den Leim gegangen und hat auf diese Weise 350.000 Euro verloren. Sie glaubte das sie, wenn sie Notar und weitere Auslagen vorfinanziert, einen 40% Anteil an einer erheblichen Erbschaft erhält. Dummheit kann ich dazu nur sagen, aber Gier macht Menschen nunmal blind!
[ via Gulli ]